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Paul in the Ivory Coast

Projektentwicklung

Solarbelt verfügt über langjährige Erfahrungen in der Entwicklung von Projekten zur Produktion klimaverträglicher BtL- und PtL-Kraftstoffe. Begonnen haben wir als Pionier mit der Planung, der Entwicklung und Inbetriebnahme der weltweit ersten PtL-Anlage im industriellen Maßstab im Emsland. Darüber hinaus haben wir in den letzten Jahren in zahlreichen Projekten mit lokalen Partnern die Projektentwicklung für weitere Projekte konzeptionell und finanziell begleitet. Dazu gehörten die Projekt-Vorentwicklung, Machbarkeitsstudien, Testkampagnen zur Gasifizierung von Restbiomassen sowie die Entwicklung tragfähiger Geschäftsmodelle. Weitere Informationen zu unseren bisherigen Erfahrungen in der Projektentwicklung finden Sie unter der Rubrik Projekte.

Wir sind immer auf der Suche nach weiteren Partnern, die interessiert sind in eine Erzeugungsanlage für klimaverträgliche Kraftstoffe in Entwicklungsländern zu investieren. Gerne unterstützen wir Sie mit unserer spezifischen Expertise zum Beispiel bei der Identifikation geeigneter Biomassen oder CO2-Quellen, der Auswahl einer geeigneten Technologieroute für den gewählten Standort, Berechnungen zu Erzeugungskosten und der Erstellung von Geschäftsmodellen.

Außerdem verfügen wir über ein Netzwerk an Technologielieferanten und Teststandorten, beispielsweise zur Durchführung von Testkampagnen zur Gasifizierung einer oder mehrerer ausgewählter Restbiomassen (näheres zur Syngas-Plattform in Wien finden Sie hier) und der Erstellung von pre-engineering Studien für unterschiedliche Anlagenkonzepte.

Sprechen Sie uns daher gerne an, wenn Sie zum Beispiel

  • bereits den Bau einer Pilotanlage zur Produktion klimaverträglicher Flugkraftstoffe über die Biomass-to-Liquid oder Power-to-Liquid-Route in Ländern des Globalen Südens planen und nach einem erfahrenen Partner suchen, der sie mit seiner Expertise und Finanzmitteln unterstützen kann
     

  • Zugang zu nachhaltigen Restbiomassen oder biogenem CO2 im Bereich von mehreren 10.000 t/Jahr in Ländern des Globalen Südens besitzen und diese zur Erzeugung von klimaverträglichen Kraftstoffen nutzen möchten
     

  • bereits Erfahrung im (Bio-)Energiesektor haben, nach neuen lukrativen und innovativen Geschäftsfeldern suchen

In einem ersten Schritt können wir gerne mit Ihnen gemeinsam die Nachhaltigkeit und technische Eignung von Biomassen oder CO2-Quellen bewerten, auf die Sie Zugriff haben, ein erstes Technologiescreening durchführen oder einen konkreten Business-Case ableiten und mit Ihnen die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit ausloten.​
 

Wir freuen uns darauf, mit Ihnen die Energiewende nachhaltig zu gestalten und gleichzeitig die Lebenssituation der Menschen in unseren Partnerländern zu verbessern.

Warum sich die Zusammenarbeit mit Solarbelt lohnt:

Erfolgreicher First-Mover

Solarbelt besitzt als Vorreiter in der Herstellung von synthetischem Rohöl für klimaverträgliche Flugkraftstoffe über PtL- und BtL-Verfahren fundiertes technisches und kommerzelles Know-How.

Etabliertes Partnernetzwerk

Solarbelt arbeitet eng zusammen mit Technologieanbietern in der gesamten Wertschöpfungskette fortschrittlicher Biokraftstoffe - von der Biomasse bis zur Raffination.

Finanzielle Unterstützung

Solarbelt kann eigene finanzielle Mittel einbringen - von Beteiligungen an Machbarkeitsstudien bis hin zu günstigen Krediten und Ko-Investitionen.

Vermarktung
von fairfuel-Zertifikaten

Solarbelt kann einen Anteil der Produktion über die Vertriebskanäle der Schwesterfirma atmosfair in Form von fairfuel-Zertifikaten vertreiben.

Vorteile bei Bewerbung um Fördermittel

Als gemeinnütziger Partner qualifiziert sich Solarbelt für erstklassige Förderprogramme für erneuerbare Energieträger.

Warum sich die Investition in eine Anlage zur Herstellung von klimaverträglichen Kraftstoffen lohnt:

Die weltweite Nachfrage nach klimaverträglichen Kraftstoffen, die einen geringeren CO2-Fußabdruck besitzen als fossile Kraftstoffe, nimmt weltweit regulatorisch getrieben stark zu. Nicht nur führen immer mehr Staaten verpflichtende Beimischungsanteile solcher Kraftstoffe in den verschiedenen Transportsektoren – Schifffahrt, Luftfahrt und Straßenverkehr – ein, sondern auch internationale Industrieverbände wie die ICAO (International Civil Aviation Organisation) oder die IMO (International Maritime Organization) setzen verbindliche Ziele für die Emissionsminderung in der globalen Luftfahrt und im Seeverkehr fest.

 

Die EU hat derzeit die ambitionierteste Gesetzgebung weltweit zur Einführung klimaverträglicher Flugkraftstoffe. Die ReFuelEU Aviation Verordnung legt verbindliche Quoten fest, die die Inverkehrbringer von Flugkraftstoffen an europäischen Flughäfen erfüllen müssen:

Jahr

Verpflichtende SAF-Beimischungsquote

Verpflichtende Unterquote für Power-to-Liquid SAF

2025

2%

-

2030

6%

2%

2035

20%

5%

2050

70%

35%

Wenn die Inverkehrbringer der Kraftstoffe die vorgegebenen Quoten nicht erreichen, drohen ihnen empfindliche Strafzahlungen. In den ersten Jahren kann der Bedarf an klimaverträglichen Flugkraftstoffen (SAF) zwar noch vollständig durch die bereits etablierte HEFA-Technologie gedeckt werden, doch die dafür verfügbaren Reststoffe sind stark limitiert und werden bei weitem nicht ausreichen, um die zukünftig benötigten Mengen zu produzieren. Weitere für die Deckung des weltweit steigenden Bedarfs notwendige Alternativen stellen daher die BtL- und PtL-Technologien dar, die in unserem Fokus stehen: Zwar ist ihre Produktion etwas teurer als bei HEFA, jedoch existieren schon jetzt spezifische Anreizsysteme, um einen Abnahmemarkt mit höheren Preisen für diese Alternativen zu schaffen (wie zum Beispiel die spezifische Unterquote für PtL-Kraftstoffe in der EU, siehe Tabelle oben). Zudem stehen für BtL große Mengen nachhaltiger und günstiger Restbiomassen in Entwicklungsländern zur Verfügung, was die Technologie langfristig besonders attraktiv macht.

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